Andreas Czerwinski

Beruflich


1994 startete ich meinen Werdegang mit der Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten in Hamburg. Nach einer zweijährigen Tätigkeit in der Landesbereitschaftspolizei wechselte ich an die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, die ich 2001 mit dem Diplom-Verwaltungswirt abschloss. Anschließend folgten, der Personalentwicklungsstrategie der Polizei Hamburg entsprechend, so einige Aufgaben in der Laufbahn der Kommissare. So habe ich in dieser Zeit als Dozent für Verwaltungsrecht und Einsatzlehre an der Landespolizeischule in Hamburg gewirkt. Aber auch die Strategieabteilung und das Parlamentsreferat im Stab des Polizeipräsidenten, das Referat für Disziplinarermittlungen und das Beschwerdemanagement der Hamburger Polizei sowie ein Polizeikommissariat als Leiter einer Dienstgruppe waren weitere Stationen.

EINSATZ ZEIGEN.
 



Nach einem 18-monatigen Auswahlverfahren wurde ich als einer von zwei Hamburger Polizeibeamten im Jahr 2011 zum Studium der Verwaltungswissenschaften- Polizeimanagement an die Deutsche Hochschule der Polizei nach Münster/ Westfalen zugelassen und graduierte dort zum Master of Arts. Schwerpunkte dieses Studiums der Verwaltungswissenschaften waren Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften, Arbeitspsychologie und natürlich Verwaltungsrecht in all seinen Facetten. Für meine Masterthesis wählte ich ein historisches Thema, nämlich die Entwicklung des Katastrophenschutzes in Hamburg anlässlich der Sturmflut 1962. Diesem Thema habe ich dann auch eine menschliche Begegnung zu verdanken, die für mich unvergesslich ist und bleibt. Zwei Stunden hat mir der Altbundeskanzler Helmut Schmidt Rede und Antwort gestanden.

ZUHÖREN  UND VERSTEHEN.
 



Zurück in Hamburg erwarteten mich nun große und verantwortungsvolle Aufgaben als Beamter des höheren Dienstes: Stabsleiter der Polizeiregion Hamburg Wandsbek und Vertreter der Polizei in den kommunalen Gremien, als Vorgesetzter für ein Vielzahl von Beamtinnen und Beamten in Polizei und allgemeiner Verwaltung, sowie Angestellten und nachgeordneten Führungsebenen. Als Polizeiführer vom Dienst im Führungs- und Lagezentrum der Hamburger Polizei oder als Projektleiter für die konzeptionelle Erstellung und Umsetzung eines Wiedereingliederungsmanagements für langzeiterkrankte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieses Konzept ist zwischenzeitlich beispielgebend für das behördliche Gesundheitsmanagement in Hamburg.

Heute arbeite ich als Polizeioberrat im Innenministerium Hamburgs und dort in der Projektleitung in einem der wichtigsten Digitalisierungs- und Infrastrukturprojekte Hamburgs. Wir bauen neue Einsatzleitzentren für Polizei und Feuerwehr und entwickeln eines der modernsten Einsatzleitsysteme Europas und setzten es anschließend dann auch in allen digitalen und nicht digitalen Prozessen um. Die Ergebnisse vertrete ich auch in politischen Gremien und bei anderen Interessengruppen. Beispielsweise als Referent in einem internationalen Kongress für Digitalisierung der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Das bestimmende Thema dieses Projektes ist sicherlich die Digitalisierung und Automatisierung von Standardprozessen und die Bereitstellung von Informationen. Aber auch ein umfangreicher Blick für das gesamte Projektumfeld und seiner Risiken.

Aus der modernen Verwaltung der zweitgrößten Metropole Deutschlands kommend, möchte ich nun meine umfängliche Erfahrung und meine Methodik zum Wohl der Samtgemeinde einsetzen.


Ich bitte Sie deshalb ganz herzlich, mir und damit unserer schönen Heimatregion, diese Chance einzuräumen.

Wählen Sie mich am 26. Mai zu Ihrem Samtgemeindebürgermeister.


  


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