Familien und Wirtschaft gehen Hand in Hand

Familien und Wirtschaft gehören zusammen

Eine starke Region braucht starke Familien. Und starke Familien brauchen gute Rahmenbedingungen. Genau deshalb gehören Familienpolitik und Wirtschaftsförderung untrennbar zusammen.

Wenn junge Familien heute überlegen, wo sie leben möchten, schauen sie sehr genau hin. Gerade Familien, die sich aus den Großstädten heraus neu orientieren, suchen mehr als nur ein schönes Zuhause. Sie suchen eine Region mit Zukunft.

Entscheidend sind dabei vor allem:

  • eine gute Verkehrsanbindung – auf Straße, Schiene und digital,
  • eine moderne und verlässliche Kinderbetreuung,
  • gute Schulen mit chancengerechten Bildungsangeboten,
  • starke Vereine und ein lebendiges gesellschaftliches Umfeld,
  • sowie Natur und Freizeitmöglichkeiten, die Lebensqualität schaffen.

Wenn all das zusammenkommt und gleichzeitig der Traum vom Eigenheim erreichbar bleibt, dann wird unsere Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf für viele Familien hochattraktiv.

Und genau darin liegt eine große Chance für unsere Region.

Denn wo Familien leben und arbeiten möchten, folgen auch Unternehmen. Fachkräfte entscheiden heute mit ihrer Familie über ihren Lebensmittelpunkt. Unternehmen wiederum sind auf diese Fachkräfte angewiesen – ebenso wie auf eine funktionierende Infrastruktur.

Familien, Wirtschaft, Wohlstand und Entwicklung gehören deshalb unmittelbar zusammen.

Verlässliche Betreuung ist kein Luxus, sondern Voraussetzung

Aus diesem Grund setze ich mich klar für eine kostenfreie Betreuung ab dem kommenden Schuljahr ein – beginnend mit Jahrgang 1, so wie es das Bundesgesetz vorsieht.

Ja, das Gesetz schreibt die Kostenfreiheit nicht ausdrücklich vor. Aber genau an dieser Stelle beginnt politische Verantwortung.

Es kann nicht sein, dass der Kindergarten bis 15 Uhr beitragsfrei angeboten wird, Eltern dadurch wieder in den Beruf einsteigen können – und dann mit dem Wechsel in die Grundschule plötzlich hohe Betreuungskosten entstehen.

Viele Familien geraten dadurch finanziell unter Druck. Das ist weder familienfreundlich noch zukunftsorientiert.

Kinderbetreuung darf nicht zur Belastung werden. Sie ist eine Gemeinschaftsaufgabe – und deshalb bei der Samtgemeinde genau richtig aufgehoben.

Jetzt Verantwortung übernehmen

Wenn wir die Ganztagsschule nicht rechtzeitig umsetzen konnten, dann müssen wir jetzt Verantwortung übernehmen und pragmatische Lösungen schaffen.

Die Wahrheit ist: Für die Umsetzung war genügend Zeit vorhanden. Die Verwaltungsspitze rund um den Samtgemeindebürgermeister hat jedoch andere Prioritäten gesetzt als die Kinderbetreuung.

Die Konsequenz daraus darf nicht sein, Eltern und Kinder alleine zu lassen.

Deshalb stehe ich dafür, dass die Betreuung über alle Gemeinden hinweg verlässlich organisiert wird. Familien brauchen keine Ausreden – sie brauchen Unterstützung und Planungssicherheit.

Ich möchte keine Eltern im Stich lassen.

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